5 Tipps für Minimalismus zum Jahresanfang

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Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und liegt vor uns, wie die leeren Seiten eines Buches, die darauf warten, beschrieben zu werden. Eine gute Zeit also, um alte Gewohnheiten, die sich in den letzten Monaten „eingeschlichen“ haben, zu überdenken. Wie wäre es daher, sich beim Essen, beim Shoppen oder in der Freizeit einmal wieder auf das Wesentliche und wirklich Gute zu besinnen? Bewusster Verzicht kann nämlich manchmal richtig befreiend wirken. Unsere 5 Tipps für Minimalismus zum Jahresanfang geben euch dafür hilfreiche Denkanstöße.

Tipp 1: Schluss mit Freizeitstress machen

Der größte Schatz, den wir im Leben haben, ist wohl Zeit. Doch viele Menschen verplanen jede freie Minute ihrer Freizeit und versuchen, möglichst viele Dinge  zu schaffen. Schließlich wollen wir ja produktiv sein. Also schnell noch in den Supermarkt, am Wochenende das Auto waschen, die Wohnung auf Vordermann bringen, abends ins Fitnessstudio oder zum Vereinstreffen und dann soll ja auch noch die Einladung zum Essen im Terminkalender untergebracht werden. Puh, Freizeitstress! Wo bleibt da die Zeit zum Durchatmen? Sind eure freien Momente auch schon Wochen im Voraus durchgeplant? Fühlt ihr euch wie ein Manager eures eigenen Alltags? Dann lautet unser Tipp für Minimalismus zum Jahresanfang: Habt den Mut zum Nein sagen!  Setzt euch und euer Wohlbefinden an die erste Stelle eurer Prioritätenliste. Traut euch, Verabredungen auszuschlagen und macht es euch stattdessen auf dem Sofa gemütlich – ganz ohne schlechtes Gewissen. Überlegt, ob euch drei verschiedene Hobbies wirklich erfüllen, oder eigentlich nur „Zeitfresser“ sind.  Traut euch schlichtweg „planlos“ zu sein und überlegt, welche Aufgaben tatsächlich erledigt werden müssen. Ihr werdet feststellen, dass Vieles auch warten kann. Nicht immer geht es darum, freie Zeit zu nutzen. Manchmal reicht es schon, sie einfach zu genießen.

Tipp 2: Den Kühlschrank aufräumen

Im Supermarkt wimmelt es nur so von kulinarischen Verführungen. Und auch auf Instagram und Co. werden wir von neuen Food-Trends und Produkten überhäuft. Schnell landen dann viel zu viele Lebensmittel im Kühlschrank, die wir häufig gar nicht verbrauchen und sie dann im schlimmsten Fall sogar wegwerfen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um auch beim Thema Essen über Minimalismus zum Jahresanfang nachzudenken. Unser Tipp: Schafft Platz und Ordnung in eurem Kühlschrank. Legt euch dazu eine überschaubare Grundausstattung von Lebensmitteln an, mit denen ihr viele verschiedene Gerichte zaubern könnt. Diese werden dann nämlich auch genutzt und nicht verschwendet. Echte Alleskönner sind Obst und Gemüse. Die gesunden Vitaminspender sind die Basis für einfache, nahrhafte und sättigende Köstlichkeiten, wie Eintöpfe, Bowls, Salate, Smoothies und selbst als Brotbelag perfekt. Ergänzt werden sie um weitere Basics, wie Hähnchen, Fisch, Vollkornbrot, Sojajoghurt, körnigen Frischkäse oder Chiasamen. Wenn ihr diese als Grundausstattung parat habt, seid ihr bestens für jedes Kochabenteuer ausgestattet. Keep it simple!

Tipp 3: Kleidung ein neues Zuhause schenken

Blusen, Shirts, Jeans, Pullis – euer Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und ihr seid trotzdem schon wieder auf der Suche nach dem nächsten Mode-Schnäppchen? Oftmals kaufen wir spontan Kleidungsstücke, die wir später gar nicht anziehen. Vor dem überfüllten Kleiderschrank verlieren wir den Überblick und haben das Gefühl „nichts zum Anziehen“ zu haben. Minimalismus zum Jahresanfang kann hier der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit sein. Ihr gebt für zu viel Mode nämlich nicht nur reichlich Geld aus, sondern verlernt auch, euch von ganzem Herzen über ein neues Teil zu freuen. Eine gute Idee sind deshalb Flohmärkte, Online-Börsen oder sogenannte Kleidertauschpartys. Hier könnt ihr „Schrankhüter“ verkaufen oder tauschen und schafft so Platz für Neues. Der Trick: Erst nachdem ein Outfit gegangen ist, darf wieder eines erstanden werden. So bleibt euer Kleiderschrank langfristig ordentlich. Sinnvollerweise sucht ihr euch vorwiegend minimalistische Basics aus, die sich prima untereinander – von zwanglos bis schick – kombinieren lassen. Das heißt: Schlichte Farben, wenig Muster und einfache Schnitte.

Tipp 4: Die Informationsflut beenden

In der Bahn, auf der Couch, beim Essen, im Bett … das Smartphone ist immer dabei. Eigentlich sind wir rund um die Uhr erreichbar, checken Mails, liken Posts und testen Apps. Angetrieben von der ständigen Sorge, etwas zu verpassen. Doch wenn es uns nicht gelingt, die digitale Welt hin und wieder auszuschalten, können wir uns gestresst, unzufrieden und unausgeglichen fühlen. „Digital Detox“ hilft euch, zu mehr Minimalismus im Alltag zu finden. Dabei geht es darum, digitalen Geräten, wie eben dem Smartphone, weniger Platz im Alltag einzuräumen. Das kann durchaus ein längerer Prozess sein, bei dem es darum geht, Gewohnheiten zu durchbrechen. Eine andere Routine kann euch dabei helfen. Stellt euch zum Beispiel einen „analogen“ Wecker, damit ihr nicht schon morgens zum Smartphone greift. Stellt euer Gerät zudem lautlos und deaktiviert Push-Benachrichtigungen. Sagt euren Freunden, dass ihr nicht ständig erreichbar sein möchtet und ihr nicht sofort auf Nachrichten reagiert. Lasst euer Smartphone bei Ausflügen zuhause. Übrigens: Auch Werbeprospekte und Newsletter überhäufen euch mit ständiger Informationsflut. Einfach abbestellen!

Tipp 5: Natur statt Karibik

Kennt ihr das? Nichtsahnend scrollt ihr durch euren Instagram Feed und plötzlich sind sie da – Bilder von Traumstränden, glitzerndem Wasser und unglaublich blauem Himmel. Klarer Fall, einer eurer Freunde befindet sich gerade im Urlaubsparadies. Schlagartig sinkt eure Laune, denn dort wärt ihr nun natürlich auch gerne. Moment mal! Minimalismus im Alltag kann tatsächlich auch bedeuten, sich auf die vielen schönen Dinge zu besinnen, die vor unserer Haustür liegen. Gönnt den anderen daher ihre Luxusferien und öffnet eure Augen für kleine, unscheinbare Glücklichmacher. Wie das geht? Geht raus in die Natur, lasst euch den Wind um die Nase wehen und begebt euch auf Entdeckungstour. Springt im Wald nebenan durchs Laub, folgt einem Bachlauf, schlendert durch Wiesen und Felder. Auch in eurer Stadt warten sicher zahlreiche Entdeckungen auf euch. Besucht Museen oder neue Restaurants – oder wie wäre es mit einer Stadtrundfahrt, bei der ihr unbekannte Ecken kennenlernt? Tipp: Egal, ob eure eigenen Kinder oder Nachwuchs von Freunden – nehmt die Kleinen mit! Sie staunen über jeden noch so winzigen Käfer und werden euch mit ihrer Begeisterung anstecken.

Genießt das Jahr befreit und zufrieden.

Euer Dole Team

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