Artischocken: Magnesium gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Magnesium in Artischocken

Der Frühling ist da und damit startet die Artischockensaison. Dieses leckere grüne Gemüse können wir nicht ausreichend loben. Einer der größten Vorzüge von Artischocken ist ihr Magnesiumgehalt. Eine durchschnittliche Artischocke bringt es auf ganze 77 mg Magnesium – 19 % des Tagesbedarfs – bei mageren 60 Kalorien.

Eine Studie der Indiana University unterstreicht die positive Wirkung von Magnesium auf unseren Körper und zeigt, dass über die Nahrung aufgenommenes Magnesium dazu beitragen kann, das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs zu senken.

Wichtige Magnesiumaufnahme

Im Rahmen der Studie beobachteten Wissenschaftler etwa sieben Jahre lang 66.806 Männer und Frauen ab einem Alter von 50 Jahren. Zu Beginn beantworteten die Teilnehmer Fragen zu den Lebensmitteln, die sie üblicherweise zu sich nahmen, und zu ihrer Krankengeschichte. Die Forscher nutzten die Ernährungsinformationen, um die tägliche Magnesiumaufnahme zu bestimmen. Während der Studienphase wurde überwacht, ob die Teilnehmer an Krebs erkrankten oder starben.

Diabetes als Risikofaktor

Verglichen mit denjenigen, die ihre empfohlene Tagesration an Magnesium einnahmen, stieg die Zahl der Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankungen um 76 % in der Gruppe derer, die weniger als 75 % der empfohlenen Tagesmenge zu sich nahmen. Jede Verringerung der Magnesiumaufnahme um 100 mg pro Tag wurde mit einer Zunahme von Bauchspeicheldrüsenkrebs um 24 % in Verbindung gebracht.

Die Wissenschaftler vermuten, dass über die Nahrung aufgenommenes Magnesium das Bauchspeicheldrüsenkrebsrisiko reduziert, weil es auch die Gefahr vermindert, an Typ-2-Diabetes – einem Risikofaktor für Bauchspeicheldrüsenkrebs – zu erkranken.

Magnesiumreiche Lebensmittel

„Zwar ist noch mehr Forschung erforderlich, doch raten wir bereits jetzt dazu, den empfohlenen Tagesbedarf an Magnesium über die Nahrung (wie etwa dunkelgrünes Blattgemüse und Nüsse) zu decken, um das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs möglichst gering zu halten“, erklärt Studienleiter Daniel Dibaba.

Die meisten Menschen nehmen über das Essen nicht ausreichend Magnesium zu sich. Um dennoch auf die empfohlene Mindestmenge zu kommen, sollte man seinen Speiseplan um Artischocken und andere magnesiumreiche Lebensmittel wie Mandelbutter, Spinat, Butternusskürbis und Kartoffeln bereichern.

Euer Dole Team

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