Wie gesund ist Kurkuma?

Kurkuma gesund

Ob als „Golden Milk“  in Wasser gerührt, als sogenannte Shots oder in Form von Kapseln – die Kurkuma-Wurzel, auch Gelbwurz, indischer Safran oder gelber Ingwer genannt, gilt momentan als DAS angesagte Superfood schlechthin. Das Gewürz soll unserem Körper nämlich unglaublich guttun. Doch wie gesund ist Kurkuma tatsächlich? Wir haben uns den würzigen Trend genauer angeschaut.

Was ist denn eigentlich Kurkuma?

Kurkuma ist ein indisches Gewürz, das in der traditionellen indischen Medizin seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt wird. Wir kennen Gelbwurz, wie Kurkuma unter anderem auch genannt wird, vor allem als Bestandteil des Curry-Gewürzes. Dem verleiht der Kurkuma-Farbstoff Curcumin – ein Polyphenol – die typische goldgelbe Farbe. Kurkuma ist eine Knolle, die dem Ingwer sehr ähnlichsieht. Sie wird getrocknet und zu Pulver zermahlen, aber auch roh genutzt.

Was kann Kurkuma?

Und was steckt nun hinter dem Image von Kurkuma als „Wunderwaffe“ gegen zahlreiche Krankheiten? Der gesundheitliche Nutzen der beliebten Knolle wird natürlich umfassend erforscht, aber dennoch sind noch nicht alle positiven Eigenschaften bzw. Wirkungsweisen von Kurkuma wissenschaftlich belegt. Als gesichert gelten die Effekte von Kurkuma auf die Verdauung. So soll das Gewürz Völlegefühl und Blähungen mildern. Ebenso soll Curcumin entzündungshemmende Eigenschaften haben. Seid aber aufmerksam, wenn Kurkuma als Mittel gegen Arthrose, Diabetes, Alzheimer oder Krebs beschrieben wird. Hier gilt: Um genauere Erkenntnisse zur Wirkung von Kurkuma gewinnen zu können, ist weitere Forschung nötig. Denn die bisherigen Studien sind nur begrenzt auf Menschen übertragbar. Hinzu kommt die eingeschränkte Bioverfügbarkeit von Curcumin. Nur geringe Mengen aus dem Darm kommen nämlich tatsächlich in den Zellen an. Demnach müssten wir wahrscheinlich große Mengen Kurkuma zu uns nehmen, um überhaupt eine Wirkung zu erzielen.

Sollte ich Kurkuma essen?

Ihr liebt die asiatische Küche? Dann ist Kurkuma – ob pur oder als Currymischung – ein perfektes Gewürz zum Verfeinern vieler Gerichte, über das sich eure Verdauung vermutlich freuen wird. In höheren Dosen oder bei empfindlichen Personen, kann Kurkuma aber auch zu Sodbrennen und Übelkeit führen. Häufig wird Kurkuma-Kapseln zudem der Pfefferextrakt Piperin zugesetzt, den nicht jeder gut verträgt. Schwangere und Stillende sollten übrigens lieber auf Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma verzichten. Generell spricht aber nichts gegen Kurkuma in eurer Ernährung, wenn ihr euch wohl fühlt. Bei Unsicherheiten sprecht gerne mit eurem Arzt.

Habt ihr Kurkuma schon probiert?

Euer Dole Team

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Kommentare

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  1. Ich trinke jeden Abend vor dem Schlafengehen ein Glas Kurkumamilch. Ich weiß nicht ob es wirklich so ist, oder bloß Placebo, aber ich kann dannach besser einschlafen.