Kürbis fermentieren: Herbstliches Rezept

Kürbis fermentieren

Endlich ist es wieder so weit: Herbstzeit ist Kürbiszeit. Einige Wochen nun können wir unsere Teller und Bäuche mit dem leckeren und gesunden Fruchtfleisch von Hokkaido, Butternuss, Bischofsmütze und Co. füllen. Ob nun gekocht, gebraten oder aus dem Ofen, wir haben alle unsere Lieblingsrezepte – dieses Jahr ganz aktuell: Kürbis fermentieren! Nebst dem besonderen Geschmackserlebnis ist das Fermentieren (Vergären) eine sehr ursprüngliche und gesunde Form der Konservierung, da anders als beim Einlegen auf die Zugabe von Zucker verzichtet wird. Euren eigens fermentierten Kürbis könnt ihr somit viele Monate aufbewahren.

Kürbis fermentieren: So geht’s!

Die Zutaten

  • 1 kg Kürbisfleisch (idealerweise Hokkaido, geht aber auch gut mit Butternuss)
  • 25 g frischer, kleingehackter Ingwer
  • Chili-Flocken oder frischer Chili nach Belieben
  • Grüner Pfeffer nach Belieben
  • 50-100 g Salz für die Salzlake

Kochutensilien

  • Einmachgläser (vor dem Befüllen kurz heiß auswaschen/abkochen)
  • ggf. Gläser oder kleine Untertassen zum Beschweren des Gemüses im Glas

Fermentierter Kürbis in 3 Schritten

 

  1. Salzlake vorbereiten: 100 g Salz in 2 Liter kochendem Wasser auflösen und das Ganze wieder auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
  2. Gemüse und Gewürze zuschneiden: Den Hokkaidokürbis schälen – bei Bio-Hokkaidokürbissen kann die Schale bleiben und einfach abgewaschen werden – die Kerne entfernen und in dünne Stangen schneiden. Die Salzlake sollte einen Zentimeter höher eingegossen werden als die Kürbis-Stangen lang sind. Den Ingwer in feine Stücke hacken und zusammen mit etwas Chili-Flocken, den grünen Pfefferkörnern und den zugeschnittenen Kürbis-Stangen in die Einmachgläser geben. Zuletzt die Einmachgläser mit der Salzlake auffüllen und dafür sorgen, dass das Gemüse durch 1-2 cm Salzlake von der Luft getrennt ist. Tipp: Es kann sein, dass ein Gegenstand (zum Beispiel ein kleines, mit Wasser gefülltes Glas oder eine Untertasse) benötigt wird, um das Gemüse nach unten zu drücken, sodass es nicht an der Oberfläche schwimmt. Prima, die Hauptarbeit ist somit geschafft.
  3. Das Fermentieren: Die gefüllten Einmachgläser sind nun 5-10 Tage bei Zimmertemperatur zu lagern, damit die Milchsäure-Bakterien ihre wunderbare Arbeit verrichten können. Nach 2-3 Tagen täglich eine Kürbis-Stange mit einer sauberen Gabel herausnehmen und probieren, ob die gewünschte Geschmacksintensität bereits erreicht und das Salz abgebaut ist. Ist dies der Fall, ist das Gefäß luftdicht zu verschließen und kann an einem kühlen Ort (zum Beispiel Keller oder Kühlschrank) für viele Monate gelagert werden.

Kürbis fermentieren: Dazu schmeckt’s

Fermentierter Kürbis passt eigentlich zu allen Gerichten, denen ihr auch gebratenen oder gebackenen Kürbis beilegen würdet.

Natürlich könnt ihr die leckeren Kürbis-Stangen auch einfach pur snacken oder mit selbstgemachten Soßen und Dips auf eurer nächsten Party präsentieren.

Viel Spaß beim Experimentieren und guten Appetit!

 

Eurer Dole Team

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