Longevity für Kinder! Den Kleinen Obst und Gemüse schmackhaft machen

Gemüse für Kinder

Wie bringt man Kinder dazu, mehr Obst und Gemüse zu essen? Indem man es leckerer zubereitet! Das klingt vielleicht nicht ganz einfach, aber Wissenschaftler der Harvard School of Public Health haben herausgefunden, dass nur guter Geschmack und etwas Geduld nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen. 

Hier unsere Tipps, damit Kinder gesünder essen

Viele Kinder essen weniger als ein Mal pro Tag Obst und Gemüse, obwohl die meisten zwischen drei und vier Portionen täglich zu sich nehmen sollten. Dabei braucht es keinen Küchenchef, der das Kind täglich bekocht – mit ein paar Kniffen aus der eigenen Küche kann man die ganze Familie dazu animieren, mehr Obst und Gemüse zu essen.

1. Geschmack hinzufügen

Viele Kinder (und auch Erwachsene) mögen den Geschmack einiger Gemüsesorten einfach nicht gerne. Bis ein Kind den bitteren Geschmack von Rosenkohl oder die Schärfe von Radieschen zu schätzen weiß (ja, das soll vorkommen!), können Sie Ihr Gericht ruhig mit Aromen aufpeppen, die das Kind mag. Streuen Sie etwas Parmesankäse über den Brokkoli, würzen Sie den Spargel mit Sojasoße oder geben Sie über gedämpftes grünes Gemüse frischen Ingwer. Oft reicht das schon aus, um aus Ihrem Kind einen Gemüseliebhaber zu machen.

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Bild: Etwas Parmesan kann Wunder wirken

2. Kochen ganz nach Geschmack

Je nach Kochmethode können sich der Geschmack und die Konsistenz von Obst und Gemüse ändern – oftmals zur Freude der Kinder. Manche Kinder mögen eben die Konsistenz bestimmter Gemüsesorten nicht. Deshalb einfach mal versuchen, Gemüse knusprig anzubraten und etwas Olivenöl oder Parmesankäse drüberzugeben. Wenn Sie Brokkoli, Blumenkohl oder Rosenkohl (Sorten aus der Familie der Kreuzblütler) etwas anbraten, mildert dies den herben Geschmack des Gemüses. Dagegen sorgt das Grillen von Obst, wie Bananen oder Ananas, für eine Extraportion Süße, die Kinder lieben.

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Bild: Gemüse kreativ zubereiten!

3. Konzentration auf das Positive

Betonen Sie lieber, was das Kind essen soll, und nicht, was es meiden soll. Laut einer Studie der Cornell University sprechen Menschen eher auf positive als auf negative Botschaften an, wenn es um ihre Gesundheit geht. Anstatt dem Kind zu erklären, dass es kein Eis bekommt, weil das ungesund ist, ist es besser, zu bekräftigen, dass ein süßer Nachtisch wie gefrorene Bananen schmeckt und zugleich einen großen Nährwert hat.

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Bild: Wer sagt, dass süße Naschereien ungesund sein müssen?

4. Einen langen Atem mitbringen

Nur nicht gleich aufgeben – es dauert eine Weile, bis Kinder sich an neues Essen gewöhnt haben. Bis zu sieben Monate können ins Land gehen, bevor Kinder mehr Obst und Gemüse essen. Wenn das Kind am Abend „Nein“ zum Spinat sagt, versuchen Sie es am nächsten Tag einfach noch mal. Mit der Zeit können Kinder und Erwachsene lernen, neues Essen zu akzeptieren und frische Früchte und Gemüse gern zu mögen.

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Bild: Kleine Helfer ganz groß! Gemüse spielerisch kennenlernen

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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