Kein negativer Beigeschmack: Nitrate im Blattgemüse

Wahrscheinlich weckt der Begriff „Nitrat“ bei euch eher negative Assoziationen. Oft hört man ihn im Zusammenhang mit verarbeiteten Lebensmitteln wie Speck, Aufschnitt oder Käse, denn Nitrate dienen als Lebensmittelzusätze unter anderem dazu, das Bakterienwachstum zu stoppen oder die Farbe zu erhalten. Allerdings kommen sie auch in natürlicher Form vor, zum Beispiel in Gemüsesorten wie Sellerie, Spinat, Salat und Rucola. Die Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences hat nun eine Studie veröffentlicht, nach der natürliche Nitrate helfen können, die sogenannte nichtalkoholische Fettlebererkrankung zu bekämpfen, unter der etwa 30–40 % der Amerikaner leiden.

In Labormodellen verabreichten die Forscher den Teilnehmern eine normale bzw. eine fettreiche Ernährung oder alternativ eine fettreiche Ernährung mit zugesetzten Nitraten. Die Probanden, die eine fettreiche Ernährung ohne Nitratzusatz erhielten, nahmen wie erwartet zu und hatten einen erhöhten Blutzuckerspiegel. Die Gruppe, deren Ernährung zusätzliche Nitrate enthielt, setzten deutlich weniger Fett an, wiesen einen geringeren Blutdruck auf und verfügten über eine bessere Insulinempfindlichkeit – außerdem waren ihre Fettwerte in der Leber erheblich geringer.

Sicherlich ist dies keine schnelle Patentlösung, und es wird weitere Forschung zur Erklärung des zugrundeliegenden Mechanismus nötig sein. Doch schon jetzt ist klar, dass ein neuer GROSSER VORTEIL von Obst und Gemüse entdeckt worden ist.

Roher Spinat lässt sich leicht als Ersatz für Blattsalate verwenden, und auch traditionellere Gerichte wie Pute mit Tomaten oder Risotto mit Pilzen lassen sich durch Spinat hervorragend ergänzen.

Euer Dole Team

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