Gesunder Fleischersatz? 5 Fakten über Jackfruit

Jackfruit

Ihr denkt bei Jack sofort an einen berühmten Piraten aus der Karibik? Dann habt ihr vermutlich noch nichts vom Newcomer Jackfruit gehört. Die stachelige Frucht aus den Tropen wird jetzt vor allem als vielseitiger Fleischersatz in der Veggie-Szene gehypt. Doch was steckt hinter dem Trend? Wir verraten euch 5 wichtige Fakten über die Jackfruit.

Fakt 1: Die Jackfruit liebt es warm

Die Heimatländer der Jackfruit – auch Jakobsfrucht genannt – sind unter anderem Indien, Brasilien und Indonesien. Dort isst man sie vor allem als Zutat verschiedener Currys, Suppen, als Dessert oder Snack. Aus den Kernen macht man Mehl. Verwendet werden reife und süße Jackfruits, aber auch unreife Früchte.

Fakt 2: Jackfruits sind Schwergewichte

Jackfruits wachsen an den Stämmen von bis zu 20 Meter hohen Bäumen und werden bis zu 35 Kilo schwer. Sie sind tatsächlich die größten Baumfrüchte weltweit! Botanisch ordnet man die Jackfruit übrigens den Maulbeergewächsen zu. Gut zu wissen: Ihr Name kommt vom malaysischen Wort „Chakka“, was ganz einfach „rund“ bedeutet.

Fakt 3: Sie verbirgt ein süßes Geheimnis

Unscheinbar von außen – umso saftiger von innen. Die Jackfruit versteckt unter der grünen und genoppten Schale köstliches Fruchtfleisch, das in Taschen strahlenförmig um den Strunk angeordnet ist. An das süß-aromatische Innere gelangt man, indem man die Jackfruit in zwei Hälften teilt und dann in Scheiben schneidet. Das geht bei der weichen „Jaca Mole“ per Hand, bei der harten Variante „Jaca Dura“ braucht ihr ein Messer. Tipp: Die Samen vor dem Essen entfernen und dann kochen. Sie schmecken wie Esskastanien.

Fakt 4: Jackfruit ist ein klebriges Vergnügen

Wer zum ersten Mal eine Jackfruit öffnet, wird überrascht sein, wie klebrig das Obst ist! Selbst Seife kann da nicht viel ausrichten. Als Geheimwaffe gilt etwas Pflanzenöl, mit dem man Schneidebrett und Messer einreibt. Auch Einweghandschuhe sind unschlagbare Helfer für Jackfruit-Fans. In ihrer Heimat wäscht man sich die Hände nach der Zubereitung mit Kerosin – bitte nicht nachmachen.

Fakt 5: Sie ist eine Alternative zu Fleisch(-geschmack)

Geschmack und Struktur der Jackfruit ähneln dem Fleisch von Huhn, Rind oder Schwein. Deshalb ist sie bei uns gerade so beliebt bei Veganern und Vegetariern. Dazu muss die Jackfruit allerdings unreif geerntet werden. Sie sind dann fast geschmacklos und bekommen durch Marinieren und anschließendes Braten das typische „Fleisch-Flair“. Jackfruit ist zwar durchaus gesund – jedoch können auch heimische Gemüsearten mit ihrem Nährstoffgehalt mithalten. Zudem hat sie statt reichlich Eiweiß, wie Fleisch, viele Kohlenhydrate. Jackfruit imitiert also eher das Geschmackserlebnis von Fleisch.

Habt ihr die Jackfruit schon probiert?

Euer Dole Team

Teilen

Kommentare

5

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.