Heidelbeeren für einen besseren Blutdruck

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Wer Heidelbeeren isst, kann seinen Blutdruck verbessern und die Steifigkeit seiner Arterien verringern

Gibt es überhaupt etwas, wofür die Heidelbeere nicht gut ist? Zu ernährungswissenschaftlichem Ruhm gelangt ist dieses winzige Kraftpaket durch den „Blueberry Man“ James Joseph, Ph. D., dessen Forschungen Heidelbeeren das Potenzial zuschreiben, altersbedingte Verschlechterungen der Hirnfunktion rückgängig zu machen. Seitdem sind sie mit einer Verbesserung der Knochensubstanz, einer Aufhellung der Stimmung und sogar einem Schutz gegen strahlungsbedingte Schäden durch freie Radikale in Verbindung gebracht worden. Laut einer im Jahr 2015 im Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics veröffentlichten Studie kann der Verzehr von nur einer Tasse Heidelbeeren am Tag dazu beitragen, den Blutdruck zu senken.

In einer achtwöchigen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studie – dem „Gold“-Standard des Studiendesigns – rekrutierten Forscher von der Florida State University 48 Frauen nach den Wechseljahren mit Prä- oder Stufe-1-Hypertonie und gaben ihnen entweder 22 Gramm Pulver aus gefriergetrockneten Heidelbeeren (entspricht einer Tasse frischer Heidelbeeren) oder dieselbe Menge Placebopulver. Die beiden Pulver waren ähnlich in Kaloriengehalt, Fettanteil, Kohlenhydratanteil und Geschmack. Das Heidelbeerpulver enthielt jedoch von Natur aus zusätzliche Nährstoffe wie Ballaststoffe, Vitamin C, Kalium sowie Anthozyane und Phenole – wirksame sekundäre Pflanzenstoffe mit gesundheitsfördernden antioxidativen Eigenschaften. Die Studienteilnehmerinnen wurden gebeten, die eine Hälfte des mit Wasser gemischten Pulvers morgens und die andere abends zu trinken.

40 Frauen durchliefen die Studie komplett. Bei denjenigen, die das Heidelbeerpulver zu sich genommen hatten, konnte eine Senkung des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 5,1 % und des diastolischen um 6,3 % beobachtet werden, während die Frauen, denen das Placebo gegeben worden war, keine signifikante Veränderung des Blutdrucks aufwiesen. Bei der Heidelbeerengruppe wurde zudem eine signifikante Reduzierung der arteriellen Steifigkeit um 6,5 % festgestellt. Gemessen wurde diese anhand der Knöchel-Arm-Pulswellengeschwindigkeit (baPWV) – mit einer Technologie, durch die sich bestimmen lässt, wie schnell eine Pulswelle eine Arterienwand durchdringt (je schneller die Welle, desto steifer die Wand). Die Forscher nehmen an, dass diese Veränderungen zum Teil einem erhöhten Gehalt an Stickoxid zu verdanken sind, das in der Innenwand der Blutgefäße gebildet wird und eine Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks und bei der Vorbeugung von Arteriosklerose sowie arterieller Steifigkeit spielt.

Versucht auch ihr einmal zwei Portionen Heidelbeeren von jeweils einer halben Tasse in euren Tag zu integrieren, um euren Blutdruck besser in den Griff zu bekommen. Esst sie einfach pur als Snack oder probiert sie zu Joghurt, Getreideflocken, Smoothies oder Salaten.

Euer Dole Team

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