Ernährungsweise hat Einfluss auf gesunde Nägel

„So wie die Augen das Fenster zur Seele sind, können die Nägel das Fenster zu eurer Gesundheit sein“, sagte einmal ein Dermatologe. Demzufolge können Symptome wie trockene, brüchige oder splitternde Nägel sowie Rillen in den Nägeln auf Gesundheitsprobleme hinweisen.

Diese fünf Faktoren beeinträchtigen häufig gesunde Nägel:

1) EISENMANGEL

Weißliche, dünne Nägel können sowohl ein Indiz für Blutarmut sein als auch auf niedrige Eisenwerte hinweisen. Vegetarier sind für diese Art von Mangel besonders gefährdet, da das in Pflanzen enthaltene Eisen nicht so einfach vom Körper aufgenommen werden kann wie tierisches Eisen.

Nichtsdestoweniger können Menschen, die tierische Lieferanten von Hämeisen (ein Bestandteil von Hämoglobin, der z. B. in dunklem Putenfleisch vorkommt – eine Portion von ca. 170 g deckt bereits 49 % der empfohlenen Tagesdosis ) auf ihrer Einkaufsliste meiden, die Aufnahme von pflanzlichem Eisen verbessern, indem sie es zusammen mit Vitamin-C-haltigen Früchten oder Gemüse wie Kiwis, Orangen, Erdbeeren oder Paprika zu sich nehmen.

Zu den besten pflanzlichen Eisenquellen zählen:

1 Tasse gekochte Bohnen: Soja (111 %), weiße Bohnen (98 %), Linsen (82 %)
1 Tasse gekochter Spinat (80 %)
1 Tasse gekochte Haferkleie (64 %)
1 Tasse Sojamilch (34 %)

2) HÄUFIGES HÄNDEWASCHEN UND DESINFIZIEREN

Bekanntermaßen ist Händewaschen die beste Maßnahme zur Infekt- und Keimabwehr. Eine unvorteilhafte Nebenwirkung davon ist jedoch das Austrocknen des Nagelbetts. Linderung kann das Eincremen nach dem Reinigen verschaffen.

3) ÜBERMÄSSIGE AUFNAHME VON SELEN

Die meisten Menschen nehmen mehr als genug Selen zu sich, um die empfohlene Tagesdosis zu erreichen (55 Mikrogramm pro Tag). Die Aufnahme von zu viel Selen – mehr als 400 Mikrogramm pro Tag – über einen längeren Zeitraum kann zu einer Erkrankung namens Selenose führen, deren Hauptsymptome brüchige Nägel und Haare sind.

Die empfohlene Tagesdosis an Selen ist schnell überschritten, wenn man zu viele Nahrungsmittel verzehrt, die einen besonders hohen Selengehalt aufweisen, wie z. B. Paranüsse (ca. 28 g: 989 %) oder Meeresfrüchte (ca. 170 g Thunfisch: 144 %, ca. 85 g Austern: 238 %).

4) SCHUPPENFLECHTE

Einige Menschen leiden an Schuppenflechte, einer nicht ansteckenden Hauterkrankung, die oftmals durch entzündete, schuppige Hautveränderungen an Ellbogen, Knien und am Kopf gekennzeichnet ist. Bei bis zu 50 % der Patienten verändern sich auch die Nägel, wofür es noch keine Behandlungsmöglichkeit gibt. Es bilden sich Verfärbungen, Risse und Linien auf den Nägeln.

Übergewicht erhöht das Risiko, an Schuppenflechte zu erkranken – daher kann Abnehmen hilfreich sein. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass sich eine örtliche Behandlung mit Vitamin D vorteilhaft auswirkt.

5) B-VITAMINE

Einige aktuelle Untersuchungen haben einen Zusammenhang zwischen einer verbesserten Nagelfestigkeit und einer erhöhten Einnahme von Biotin (auch bekannt als Vitamin B7) festgestellt. Leider ist aber die erforderliche Menge, mit der man einen Effekt erzielen könnte, etwa 1.000 Mal so hoch wie die, die im Eigelb vorkommt – der besten Lebensmittelquelle für Biotin. Es ist unmöglich, eine solche Menge mit dem Essen aufzunehmen.

Eine Ernährung auf pflanzlicher Basis trägt dazu bei, die Nährstoffe und Antioxidantien für den Schutz und Aufbau der DNA bereitzustellen. Wer einfache Kohlenhydrate meidet, viel Wasser trinkt und natürlich ausreichend schläft, sorgt zusätzlich dafür, dass er so jung aussieht, wie er sich fühlt.

Euer Dole Team

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