Wie gesund ist Gerstengras?

gesund Gerstengras

Habt ihr schon einmal von Gerstengras gehört? Man kennt es bei uns seit einiger Zeit vor allem als grüne Zutat in Drinks, Smoothies oder Müslis. Und Gerstengras gilt als ein echtes Wundermittel für umfassende Gesundheit. Doch was steckt hinter diesem neuen Trend? Sollten wir alle ab sofort auf das grüne „Superfood“ setzen? Wir verraten euch, wie gesund Gerstengras tatsächlich ist.

Was ist eigentlich Gerstengras?

Gerstengras ist alles andere als exotisch. Bei den grünen Halmen handelt es sich nämlich schlichtweg um die jungen Triebe der Gerste nach dem Keimen. Gerstengras wächst bei uns also auf Feldern und wird nach ungefähr vier bis fünf Monaten geerntet und dann direkt getrocknet und gemahlen. Botanisch gehört Gerste übrigens zur Familie der Süßgräser. Kaufen könnt ihr Gerstengras zumeist als Pulver oder in Tablettenform. Es lässt sich aber auch recht leicht zuhause selbst ziehen.

Wie verwendet man Gerstengras

 Ihr möchtet Gerstengras ausprobieren? Kein Problem – Gerstengraspulver ist in der Drogerie, in Bio-Läden oder in Apotheken erhältlich. Es lässt sich mit Wasser oder Saft ganz schnell zu einem grünen Drink anrühren. Wer mag, gibt es morgens mit in den Smoothie, ins Müsli oder in den Joghurt. Der Geschmack des grünen Pulvers kann allerdings gewöhnungsbedürftig sein.

Und was kann Gerstengras?

Die Fans von Gerstengras schwören auf seine hohe Nährstoffdichte. Die Halme sind unter anderem reich an Eisen und Vitamin C. Aber aufgepasst: Eine vollwertige Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukten versorgt euch mit allem, was euer Körper braucht. Es ist also nicht unbedingt sinnvoll, ausschließlich auf ein sogenanntes „Superfood“ zu setzen. Vielmehr kommt es auf Abwechslung und Vielfalt bei eurer Ernährung an. Gut zu wissen: Auch der Gehalt des grünen Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll wird bei Gerstengras gerne betont. Allerdings können wir diesen kaum verwerten – er wird vom menschlichen Körper größtenteils ungenutzt ausgeschieden. Aussagekräftige wissenschaftliche Studien zum gesundheitlichen Nutzen von Gerstengras fehlen noch.

Ist Gerstengras also völlig überflüssig? Nein – es spricht nichts dagegen, hin und wieder Gerstengras in euren Speiseplan einzubauen, wenn es euch guttut. Eine gesunde Ernährung ersetzt es aber nicht. Ob ihr zu Pulver und Tabletten greifen möchtet, liegt natürlich an euch. Achtet dabei in jedem Fall auf die Herkunft dieser Mittel. Unser frischer Tipp: Kleingeschnittenes Gerstengras zum Verfeinern von Stullen, Dips, Salaten oder Suppen verwenden.

Habt ihr Gerstengras schon probiert?

Euer Dole Team

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