Brauchen wir Nahrungsergänzungsmittel?

Heute wollen wir uns mit dem Thema Nahrungsergänzungsmittel beschäftigen. Angesichts der großen Anzahl der entsprechenden auf dem Markt befindlichen Pillen, Pulver und Getränke lässt sich manchmal nur schwer erkennen, welche Produkte wirklich gesund sind und welche einfach nur gehypt werden.

Das ungeahnte Potenzial der Bananenschale!

Nur wenige haben eine Vorstellung von der geballten wissenschaftlichen Kompetenz am North Carolina Research Campus, wo acht Universitäten ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam mit Dole-Forschern wissenschaftliche Untersuchungen an Obst und Gemüse zu betreiben. Das von Dr. Nick Gillitt geleitete Dole Nutrition Lab ist mittlerweile zu einer bedeutenden Wissensquelle für die Beantwortung der Frage geworden, wie der Mensch die Schätze von Mutter Natur zukünftig auf möglichst gesunde Weise für sich nutzen kann.

Die Lösung für das Kernproblem

Als wir Kinder waren, wurde vielen von uns der gute Rat gegeben, keine Obst- und Gemüsekerne (von Orangen, Wassermelonen, Papayas, Paprika usw.) zu essen – die überwiegende Meinung war, dass sie ungenießbar seien, vielleicht sogar giftig. Und auch als Erwachsene sind wir der Gewohnheit treu geblieben, Apfelkerne wegzuwerfen oder Traubenkerne auszuspucken. Doch nun stellt sich heraus, dass wir auch hier wieder einem Ernährungsmythos aufgesessen sind: Obst- und Gemüsekerne sind alles andere als ungesund, sondern tatsächlich die nährstoffreichsten Bestandteile der gesamten Pflanze!

Ananas für die Augen

Wenn es um Augengesundheit und Vitamine geht, denkt man in erster Linie an Vitamin A. Allerdings ist auch Vitamin C in dieser Hinsicht nicht zu verachten. Der antioxidative Nährstoff ist in der Lage, freie Radikale zu bekämpfen, die die Augen schädigen und grauen Star (eine Trübung der Linse) verursachen. Eine ausgezeichnete Vitamin-C-Quelle ist Ananas. Nur eine Tasse voll Ananas enthält 132 % eures Tagesbedarfs an Vitamin C, was diese tropische Frucht zu einem echten Beschützer eurer Augen macht.

Der Irrtum mit der 5-Sekunden-Regel

Lebensmittel, die höchstens fünf Sekunden auf dem Boden lagen, kann man getrost essen – oder etwa nicht? Falsch! Forscher von der Rutgers University haben in einer in Applied and Environmental Microbiology 2016 veröffentlichten Studie die Gültigkeit der sogenannten 5-Sekunden-Regel überprüft. Die Ergebnisse sind nicht gerade appetitlich.

Für die Fitness öfter mal aufs Auto verzichten

Der dichte Verkehr zur Rushhour ist nicht schon Grund genug für euch, beim Weg zur Arbeit auf das Auto zur verzichten? Vielleicht überzeugt euch dies: Eine in The Lancet Diabetes & Endocrinology veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2016 hat herausgefunden: Je häufiger man mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit fährt bzw. geht, desto positiver wirkt sich dies auf das Körpergewicht aus.

Weckt eure Sinne auf!

Wann habt ihr das letzte Mal ein Essen wirklich genossen? Wann habt ihr es nicht nur richtig geschmeckt, sondern auch wahrgenommen, wie es ausgesehen und gerochen hat? Oder vielleicht sogar, wie es sich angehört hat?

Grundlagenforschung zeigt Rückgang von Darmentzündungen um 87 %

Genau wie andere Kohlgemüse (Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl etc.) enthält auch Weißkohl wirkungsvolle sekundäre Pflanzenstoffe mit möglicher Anti-Krebs-Wirkung. Nun ist in neuen Studien das Potenzial solcher Stoffe zur Bekämpfung von Colitis ulcerosa untersucht worden, einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, die das Darmkrebsrisiko deutlich erhöht.

E-Power für das Immunsystem

Niemand wird gerne krank. Eine Grippeinfektion bedeutet für die einen nur ein paar Tage im Bett, für andere jedoch kann eine solche Infektion tödlich enden. An Pneumonie, einer Entzündung der Lunge, sterben Jahr für Jahr weltweit etwa 1,6 Millionen Menschen; vor allem für Ältere ist sie gefährlich.

Kochen oder nicht kochen?

Nein, es ist kein Zaubertrick. Das Kochen von stärke- oder eiweißreichen Lebensmitteln wie Bohnen oder Fleisch erhöht, wie ältere Studien gezeigt haben, tatsächlich die vom Körper nutzbare Energie.