Erstaunliche Heidelbeere

mirtilli

Heidelbeeren und ihre Bedeutung für die Herzgesundheit

Ich sehe was, was du nicht siehst: eine Frucht, die lecker, praktisch, als Snack geeignet und sättigend ist – an welchen heimlichen Star unter den Obstsorten denke ich da? Kleiner Tipp: Aufgrund der Sternform auf ihrer Unterseite wird diese Frucht manchmal auch als Sternbeere bezeichnet. Ihr habt keine Ahnung? Es ist die Heidelbeere! Zu den vielen schon bekannten gesundheitlichen Vorzügen der Beere kommt nun noch ein weiterer: Eine kürzlich erschienene Studie hat festgestellt, dass schon eine Tasse Heidelbeeren pro Tag das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 15 % senken kann. Leicht zu essen und gut für die Gesundheit von Hirn, Körper und Herz – damit rangiert die Heidelbeere in der Hitliste der Früchte ohne Frage ganz oben.

Forscher der University of East Anglia (Großbritannien) haben die bisher längste randomisierte Kontrollstudie (sechs Monate) durchgeführt, um herauszufinden, welchen Einfluss der Verzehr von Heidelbeeren auf die Herz- und Insulinfunktion von Menschen mit dem metabolischen Syndrom hat. Das Team arbeitete mit 138 übergewichtigen oder adipösen Probanden zwischen 50 und 75 Jahren, die nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt wurden. In einer Gruppe erhielt jeder über sechs Monate einmal am Tag eine Tasse Heidelbeeren, in der zweiten eine halbe Tasse und in der dritten ein Placebo. Zudem wurden alle Teilnehmer aufgefordert, möglichst wenig andere Anthozyane (gesunde Pflanzenstoffe, die Nahrungsmitteln eine dunkle blaue, rote, orange oder grüne Farbe verleihen) zu verzehren.

Die Ergebnisse zeigten, dass eine Tasse Heidelbeeren am Tag sowohl die Gefäßfunktion verbesserte als auch den Cholesterinspiegel senkte, wodurch sich das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf etwa 12–15 % verringerte. Dr. Peter Curtis, einer der Leiter der Studie, zieht daraus folgendes simples Fazit: Mit einer Tasse Heidelbeeren täglich lässt sich die Herz-Kreislauf-Gesundheit verbessern. Kein Ding der Unmöglichkeit für die schätzungsweise mehr als 30 % der Amerikaner, die unter dem metabolischen Syndrom leiden (definiert als gemeinsames Auftreten von drei oder mehr Symptomen wie abdominaler Adipositas, erhöhtem Blutzuckerspiegel, hohem Blutdruck oder erhöhtem Cholesterinspiegel). Der verstärkte Verzehr von Obst und Gemüse oder auch eine Steigerung der körperlichen Aktivität sind Möglichkeiten, Erkrankungen wie das metabolische Syndrom zu vermeiden.

Euer Dole Team

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