Dinkel – 5 Fakten über das Urgetreide

Dinkel Fakten

Das sogenannte „Urgetreide“ Dinkel erlebt unter Foodies seit einiger Zeit ein echtes Revival. Doch warum ist das so? Ist Dinkel tatsächlich gesünder als Weizen? Und sollten wir alle jetzt beim Backen sofort auf Dinkelmehl umsteigen? Wir verraten euch mit 5 spannenden Fakten, was hinter dem großen Dinkel-Trend steckt.

Dinkel-Fakt 1: Ein Getreide mit langer Geschichte

Die Bezeichnung „Urgetreide“ für Dinkel kommt nicht von ungefähr. Dinkel soll bereits im alten Ägypten und bei den Kelten bekannt gewesen sein. In der Jungsteinzeit wurde Dinkel in Mittel- und Nordeuropa angebaut. Im 18. Jahrhundert galt Dinkel als ein wichtiges Handelsgetreide. Allerdings: Der lange Ruhm des Dinkels verblasste irgendwann, denn im 20. Jahrhundert lief ihm der Weizen den Rang ab. Den konnte man nämlich weitaus ertragreicher und mit weniger Aufwand anbauen. Glücklicherweise besinnt man sich aber nun wieder auf die vielen Vorteile des Dinkels. Und wer eine solch beeindruckende Historie mitbringt, hat sicher auch heute noch einiges zu bieten.

Dinkel-Fakt 2: Dinkel macht euch fit

In Dinkel steckt viel Gutes! Das leckere Getreide liefert eine Menge Spurenelemente und Mineralstoffe – insgesamt mehr als der Weizen. Vor allem mit Mangan, Zink und Kupfer, Eiweiß, Eisen und Magnesium geizt Dinkel nicht. Auch Silizium ist im Dinkel enthalten, es wird mit einer Stärkung von Haut, Haaren und Nägeln in Verbindung gebracht. Dinkel gilt außerdem als Quelle für die Aminosäure Tryptophan. Diese wiederum wird für die Bildung des „Wohlfühlhormons“ Serotonin benötigt. Dinkel kann also auch eurem Wohlbefinden auf die Sprünge helfen.

Dinkel-Fakt 3: Dinkel und Grünkern sind ein Team

Ihr liebt Grünkern? Dann wird euch vermutlich auch Dinkel richtig gut schmecken! Die Begründung hierfür ist simpel und überraschend zugleich: Grünkern ist das noch unreif geerntete Korn des Dinkels. Dieses wird anschließend in Öfen mit Buchen- oder Eichenholz getrocknet, um es haltbar zu machen. Grünkern passt zu Suppen oder ihr esst ihn als Bratling.

Dinkel-Fakt 4: Eine gut verträgliche Idee

Das wohl häufigste Argument für das Comeback des Dinkels ist seine gute Verträglichkeit. Daher findet man Dinkel gerne in Babynahrung und auch viele Allergiker schwören auf das Urgetreide. Ein wissenschaftlicher Beweis hierfür steht noch aus. Doch wenn ihr Weizen nicht gut vertragt, lohnt es sich, Dinkel zu probieren. Vielleicht ist er eine gute Alternative für euch. Dies könnte der Fall sein, wenn ihr unter einer Weizensensitivität, also einer Unverträglichkeit gegen Inhaltsstoffe des Weizens wie Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI), leidet. Allerdings: Bei Zöliakie, also einer Unverträglichkeit von Gluten, kann auch Dinkel nichts ausrichten. Denn auch in Dinkel steckt Gluten.

Dinkel-Fakt 5: Perfekter Partner zum Backen

Die Herzen von Hobby-Bäckern dürfen jetzt höher schlagen, denn Dinkel eignet sich prima zum Backen von Brot und Kuchen. Aber auch für Nudeln geht Dinkel immer. Der Grund: Dinkel enthält viel Klebereiweiß, das Gluten, welches ihm seine guten Backeigenschaften verleiht. Dinkel schmeckt zudem angenehm nussig. Ihr könnt natürlich auch bei Weizenmehl und Co. bleiben, aber Dinkel klingt doch auch echt spannend, oder?

Wir freuen uns auf ein Date mit Dinkel!

Euer Dole Team

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Kommentare

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  1. Es sollte noch erwähnt werden das es verschiedene Sorten gibt wo zum Teil weizen eingekreuzt wurde….Dinkel ist nicht gleich Dinkel