Der Facebook-Effekt für eure Ernährung

Wie euer Media-Feed eure Essgewohnheiten beeinflussen kann

Kennt ihr das Sprichwort „Zeig mir deine Freunde und ich zeige dir deine Zukunft“? Vom Motivationstrainer Jim Rohn stammt der berühmte Ausspruch: „Wir sind der Durchschnitt der fünf Menschen, die uns am nächsten sind.“ Ähnlich scheint es sich zu verhalten, wenn wir unseren Social-Media-Feed und unsere Essgewohnheiten betrachten!

Achtet einmal darauf, wenn ihr das nächste Mal durch Facebook scrollt: Wie oft seht ihr Posts, in denen es um ein neues Restaurant, einen gesunden Smoothie oder eine tolle kulinarische Entdeckung geht? Wir lieben es einfach, über Essen zu reden! Für eine im Journal Appetite veröffentlichte Studie haben Forscher mit 369 Collegestudenten zusammengearbeitet, um mehr darüber herauszufinden, wie ihr Facebook-Feed ihr Körpergewicht und ihre Ernährung beeinflussen könnte – betrachtet wurden Obst, Gemüse, zuckerhaltige Getränke und besonders kalorienreiche Lebensmittel.

In einer Reihe von Befragungen über einen Zeitraum von neun Monaten berichteten die Studenten, dass sie mehr von den Lebensmitteln gegessen hatten, die nach ihrer Meinung auch von anderen bevorzugt wurden. Wenn sie zum Beispiel glaubten, dass die Teilnehmer ihres sozialen Netzwerks fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu sich nahmen, aßen die Studenten im Durchschnitt etwa eine Portion mehr davon. Wenn sie mehr Getränke oder Snacks zu sehen bekamen, genehmigten sie sich auch davon mehr. Es blieb jedoch unklar, ob die Studenten diese Posts als Befürwortung bestimmter Lebensmittel sahen oder ob sie daraus schlicht eine größere soziale Akzeptanz dafür ableiteten. Da sich die Feeds in sozialen Netzwerken ständig ändern, konnte das Team nicht feststellen, wie sie sich in diesem relativ kurzen Zeitraum auf das Körpergewicht der Studenten auswirkten.

Die gute Nachricht ist: Wir wissen nun, dass wir einfach nur bestimmten Personen, Influencern oder sogar Marken folgen müssen, um uns selbst einen Ruck in Richtung einer besseren Ernährung zu geben. Nicht schlecht, oder?

Euer Dole Team

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